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Di

12

Jun

2012

Kurze Updates

Momentan befinde ich mich in Ontario, Kanada und bin im kanadischen Busch in einem Camp untergekommen. Hier pflanze ich täglich bis zu 3000 Bäume und werde weitere 2 Monate verbringen, deswegen werden die weiteren Berichte, Fotos und Videos erst verspätet auf meiner Seite veröffentlicht. Ich habe kein Strom oder Internet hier. Einmal die Woche fahren wir in ein kleines Städtchen namens Geraldton, wo ich die möglichkeit habe kurz meine Emails zu checken aber leider nicht genug Zeit um weitere Videos zu bearbeiten und weitere Berichte zu posten. Danke an alle die meine Seite besuchen, ich hoffe ihr bleibt trotzdem dran und ich werde die neuen Berichte so schnell wie möglich posten aber es wird wahrscheinlich erst im August oder anfang September. Aber es kommen noch sehr viele Länder und Stories etc. 

 

aber jetzt geh ich mal wieder ein paar Bäume pflanzen ;)

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So

29

Apr

2012

Seattle, USA - Sleepless in Seattle auf die etwas andere Art - Kaffee, Fisch und Dub Step

Es ist Dienstag und der Oktober geht zu Ende. Anja und ich fahren mit der Mitfahrgelegenheit von Vancouver nach Seattle. An der Grenze zu den USA werden wir raus gewunken und müssen hunderte von Fragen beantworten. Die Einreise ist ein richtiger Pain in the Ass. 

 

Für die fünf Tage in Seattle können wir bei meinem Freund Ali wohnen, den ich in Thailand kennengelernt habe. Ziemlich cool. Er kommt nach der Arbeit nach Hause und sofort werden ein paar Bier aufgemacht. Bevor wir uns noch richtig hinsetzen können, meint er wir können gleich weiter ziehen, seine Freunde erwarten uns schon. Ok, kurz umziehen und dann los. Wir treffen Will und Leila und werden noch an der Tür mit Tequila Shots begrüßt. Viele weitere Shots folgen, dann ab ins Taxi. Der Taxifahrer fragt uns wo wir herkommen. Wir antworten: Pakistan (Ali), Bosnien (Leila), Indonesien (Will), Deutschland (Anja) und ich sage ich bin aus Kasachstan. „Sounds like a bunch of terrorists!!“ lacht der Fahrer der selbst aus Somalia kommt und somit unseren Terroristenkreis schließt.

 

Ich, Ali, Anja und Will
Ich, Ali, Anja und Will

 Ohne es zu wissen gehen wir auf ein Dub Step Konzert, Skrillex legt auf. Anscheinend eine richtige Größe in der Szene, hab ich davor noch nie gehört. Das Konzert ist heftig und sieht eher aus wie ein Festival: Neonlichter, halb nackte Menschen, viel Geschrei, kaputte Mucke, Drogen und Alkohol. Aber nicht für mich, ich habe keine ID dabei und darf mir nicht einmal ein Bier kaufen. Voll ätzend! Wir schmuggeln uns mit den Ausweisen von Ali und Leila an die Bar und kommen so doch noch zu unseren Drinks. Abdancen zu Dub Step, All Night Long. Im Hangover Style vermissen wir Leila als wir zu Hause aus dem Taxi steigen. Sie war doch im Auto! …oder? Zu Hause ist sie nicht, wir teilen uns auf und suchen in den umliegenden Blocks. Nach zweistündiger Suche mit Polizeiaction und Stress mit dem Hausmeister eines Resozialisierungshauses für Ex-Knackis, finden wir sie zu Hause auf dem Klo. Erster Tag - Welcome to the USA.

Musiker vorm Starbucks
Musiker vorm Starbucks

Am nächsten Tag machen wir uns auf um etwas von der Stadt zu sehen. Ich stelle fest, dass Seattle erstaunlich viele „Exportschlager“ hat: Microsoft, Nirvana, Jimmy Hendrix und auch Starbucks. Der allererste Starbucks wurde hier eröffnet und ist mittlerweile zu einer Touriattraktion geworden. Den habe ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Überall auf den Straßen sieht man Straßenmusiker die von Country, Gospel, Rock bis hin zu Indianersongs alles spielen. Seattle ist eine ziemlich lockere Stadt, sehr alternativ und offen in jeglicher Hinsicht. Natürlich ist der Seattle Tower ein Muss. Das Markenzeichen der Stadt ist ziemlich beeindruckend und ragt weit über alle Wolkenkratzer hinweg. Ziemlich viele Brauereien und coole Bars sieht man in der Nähe der Pike Street. Der Public Market ist einer der ältesten Fischmärkte in den USA.  Es ist auch alles etwas heruntergekommener als ich dachte. Sehr viele Obdachlose und Bettler und irgendwie scheint der Glanz den man in den Filmen immer sieht, nicht wirklich da zu sein. Aber man muss dazu sagen es regnet und ist kalt, da sehen die Dinge auch oft trostloser aus als sonst. Einer der Bettler hat ein Schild mit der Aufschrift: „I need Money for Marihuana! Please Help Me!!!“ um den Hals hängen. Ach so…!

 

Am letzten Tag wollen wir nochmal so richtig feiern und kaufen Wodka und Häppchen. Es wird getrunken und Ali erzählt, dass sein Nachbar eine Woche zuvor angeschossen wurde. Da sieht man mal wieder dass es überall gefährlich sein kann, nicht nur in bestimmten Ländern. Immer noch leicht betrunken steige ich um fünf Uhr morgens ins Flugzeug nach Mexico City und weiß noch nicht das die Party erst angefangen hat…Vive México.

 

Space Needle
Space Needle
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Sa

21

Apr

2012

Kanada - Die beeindruckenden Rocky Mountains und das gelassene Leben der Kanadier

Nach dem ich nun schon in Ozeanien und Asien gereist bin ging es nach meinem zwei wöchigen Heimatbesuch weiter auf die andere Seite der Erde, Amerika. 

 

Heute ist der 8 Oktober und ich steige in Vancouver, Kanada aus dem Flieger. Auf den Spuren von Alexander „Supertramp“ aus dem Film „Into the Wild“. Wer diesen Film gesehen hat, weiß was man von Kanada erwartet und ich wurde von diesem Bild nicht enttäuscht. Es ist kalt, aber die Sonne scheint und irgendwie kommt es mir so vor, als würde schon hier in der Stadt die Luft frischer und reiner sein als sonst.

Vancouver ist größer als ich dachte und hat mit seinen Wolkenkratzern und dem Stanley Park seinen eigenen Flair. Ich treffe mich mit Anja, einer langjährigen Freundin, die mich auch für meinen weiteren Trip begleiten sollte. Somit bin ich direkt am nächsten Tag zu einem Thanksgiving-Dinner eingeladen. Alles scheint mir irgendwie vertraut und doch anders. Von den Menschen und der Stadt ist es vergleichbar mit Australien, die Mentalität ist meiner Meinung nach die selbe. Die Straßen sind überfüllt mit Hostels die hauptsächlich mit Australiern (erkennbar an den Flip-Flops bei Minus Graden), Iren (mit unverständlichem Akzent) und  gruppenbildenden Deutschen besetzt sind. Was richtig auffällt sind die vielen Asiaten. Vancouver ist die größte chinesische Community außerhalb von China, deswegen wird die Stadt auch Hongcouver genannt. Ich treffe mich auf ein Bier mit dem Sindelfinger Metin der seit Anfang des Jahres in Vancouver lebt und arbeitet. Unsere Ansichten was das Reisen angeht sind komplett verschieden: Er freut sich zurück in die Heimat zu kommen, ich hingegen will einfach immer weiter ziehen.

 

Für mich hat jedes Land und jede Stadt ihren eigenen Geruch. Wenn es in Indonesien das Street Food ist und in Malaysia die stinkende Durian Frucht, dann verbinde ich Vancouver mit dem immer wiederkehrenden, süßlichen Geruch von Marihuana. Es scheint ganz normal zu sein, dass man sich einfach mal im Park, auf der Straße oder in der Stadt eine Tüte rein pfeift - ganz normal. Es ist zwar nicht legal aber es wird toleriert. Es gibt sogar bestimmte Cafés, wie auch in Amsterdam, wo man ganz legal rauchen darf – sweet!

Vancouver, Stanley Park View
Vancouver, Stanley Park View

Anja und ich leihen uns einen Mazda 3 für 10 Tage und starten unsere Tour in die verschiedenen Nationalparks nordöstlich von Vancouver. Da Kanada wie auch Australien ziemlich teuer ist, kaufen wir uns das nötigste Camping Equipment und genug Decken um die kalten Nächte in dem kleinen Auto zu verbringen. Auf unserer Route kommen wir an verschiedenen Vegetationen vorbei. Von wirklich trockenen und kahlen Mondlandschaften über die schneebedeckten Berge im Glacier National Park bis hin zu den Gletscherseen, die umgeben sind von den grünen, dichtbewachsenen Tannenwäldern im Banff National Park, gibt es alles zu sehen. Die Landschaft ist einfach atemberaubend. Der schwere Aufstieg auf die hohen Berge der Rocky Mountains  wird mit einem einmaligen Ausblick über das gigantische Gebiet belohnt.  Etwas mulmig wird mir allerdings schon, als ich feststelle, dass ich –anders als der vollausgerüstete Wanderer vor mir- weder Bärenglocke noch Fußball-Hupe dabei habe und im Notfall auf meine einzige Waffe im Rucksack zurückgreifen muss: ein Schinken-Käse Sandwich und Baby-Karotten.

 

Bei Dämmerung versuchen wir uns einen schönen Spot auszusuchen an dem wir die Nacht verbringen. Die Abende bestehen darin, Feuerholz zu suchen, den kleinen Gaskocher zu starten, Feuer zu machen, kochen und sich dann zur Musik das Abendessen beim Lagerfeuer schmecken zu lassen. Auf dem Speiseplan stehen gebackene Bohnen, asiatische Fertigsuppen, Mac & Cheese und Toast. Das perfekte Dinner. Weniger perfekt sind die Nächte. Wir quetschen uns bei -5°C zwischen Rücksitz und Kofferraum. Abgesehen von der Kälte ist auch jedes Umdrehen ein „pain in the ass“ – wortwörtlich. Jeden Tag tut eine andere Stelle weh. Wenn man am nächsten Morgen die Sonne aufgehen sieht, hat sich der ganze Stress dennoch gelohnt. That´s all part of the experience!

 

Ich habe ständig Fotos und Filme von Kanada gesehen, dadurch waren meine Erwartungen auch recht hoch. Es ist genau wie auf den Bildern und in den Filmen, genau wie ich es mir vorgestellt habe. Es ist ein anderes Gefühl der Freiheit als das, das ich in Australien hatte. Gleich sind aber die unendlichen Weiten, die einem mal wieder das Gefühl geben nur ein kleiner Teil dieser Welt zu sein. Mittlerweile weiß ich solche kleinen Dinge viel mehr zu schätzen als früher und freue mich auf jeden neuen Tag der mir etwas Neues schenkt. Ich liebe es ständig unterwegs zu sein und nicht zu wissen was morgen passiert oder wo ich morgen sein werde. Das macht das Leben einfach spannender. 

 

Rocky Mountains
Rocky Mountains

Auf dem Rückweg machen wir noch einen Abstecher im Okanagen Valley, das bekannt ist für seine Weine und Berge. Wir machen uns wieder einmal auf und wandern etwas durch die hügelliege und vom Indian Summer geprägte gelb, rot- grüne Landschaft. Es ist ein ziemlich schöner Tag, die Sonne scheint und macht die kleine Wanderung natürlich noch angenehmer. Danach kommt das tägliche Platzsuchen und Kochen. Wir finden einen ziemlich coolen Spot an dem wir unseren Gaskocher rausholen und unsere Mac´n Cheese machen, mit dem Blick auf den Okanagen Lake und den Sonnenuntergang im Nacken. Nach diesen 2 Wochen in den Bergen will man gar nicht mehr in die laute und puslierende Stadt zurück.

Nach fast drei Wochen Kanada werde ich nun erst mal das Land verlassen und mich auf den Weg in die USA begeben. Dort treffe ich mich mit meinem Freund Ali, den ich in Thailand bei der Massage kennengelernt habe. In Seattle werde ich die nächsten 5 Tage verbringen.

Bye Bye Canada, I’ll be back!

 

Auf dem Weg zu den Rockies
Auf dem Weg zu den Rockies
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So

25

Mär

2012

Das erste Jahr auf meiner Weltreise

Hier ist das erste Jahr meiner Weltreise in einem Video zusammengefasst, meine Erinnerungen, Erlebnisse und Erfahrungen auf der anderen Seite der Welt. Ich glaube da muss ich nicht viel dazu schreiben, da die Bilder für sich sprechen :) danke an alle die mich unterstützen und meine Seite verfolgen. Freut mich immer wieder zu hören das es euch gefällt und das meine Anstrengungen mit den Videos, Bildern und Berichten nicht umsonst sind.

Danach geht es im neuen Format weiter mit The EnRoute undzwar auf die andere Seite der Welt Nord- Mittel- und Südamerika.

Hier habe ich noch ein kleines Video gemacht für die Leute die mich auf meiner Reise begleitet haben und die Erfahrungen und Erinnerungen mit mir teilen. Ich danke hiermit allen die ich auf meinem Weg kennengelernt habe, ohne Euch wäre die Reise nicht so besonders gewesen. Merci und ich hoffe wir sehen uns irgenwo, irgendwann wieder. 

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Mi

14

Mär

2012

München - Oktoberfest und Heimat auf Kurzbesuch

Nach einem Jahr kam ich dann nun wieder in Deutschland an, es schien sich nichts verändert zu haben, nur ich. Mir kam es vor als wäre ein Jahr wie im Flug vergangen. Ich musste erst einmal realisieren das somit der erste Teil meiner Reise schon abgeschloßen war. Ich besuchte Freunde und wir feierten auf dem Oktoberfest in München, danach noch mehrere Grill Sessions mit Freunden und Familie und 2 Wochen waren auch schon wieder um, ich habe mich gefreut das es weiter gehen kann, nicht weil es mir schon wieder langweilig wurde oder weil ich meine Familie und Freunde nicht sehen wollte, einfach nur weil ich nicht wollte das die Reise schon aufhört, der drang weiter zu ziehen und mehr zu sehen und zu erleben wurde einfach nur noch größer. Somit steige ich in Frankfurt wieder ins Flugzeug und begebe mich auf die andere Seite der Erde, diesmal für ein Jahr Nord- Mittel- und Südamerika.

Meine erste Anlaufstelle ist Vancouver in Kanada...

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Hey an Alle, Danke das ihr die Folgen anschaut und meine Berichte lest. Das freut mich, da weiß ich das es nicht um sonst ist :).

 

Würde mich über eure Kommentare und euer Feedback in meinem Gästebuch unter Contact/Guestbook freuen. Dankeschön an Alle 

The Sun is my Smile,

The Ocean my Tears,

The Wind carries my Mind,

And the Mountains my Fears,

But the Desire for Freedom is the Way to my Destiny

Ist Gerade in :

Ottawa, Kanada

On Tour
On Tour
Busan
Busan

Man reist nicht nur um anzukommen,

sondern vor allem, um unterwegs zu sein.

 

von Johann Wolfgang von Goethe

Weltkarte
Weltkarte
Alice und Ich
Alice und Ich
Exmouth
Exmouth
Wandern in der Wüste
Wandern in der Wüste

There is no way to happiness - happiness is the way.

Glück ist das Zusammentreffen

von Phantasie und Wirklichkeit

 

Alexander Mitscherlich

Wave Rock
Wave Rock
Bremer Bay
Bremer Bay
Cape Augusta
Cape Augusta

Travelling is the only way to be Free

Träume sind nicht dazu da um sie zu träumen, sondern um sie zu verwirklichen

Was einst nur ein Traum war, ist heute Wirklichkeit

The Future is friendly

Backpackers are like students, they never have enough money, but it´s always enough for a beer.

Das Geheimnis des Glücks liegt nicht im Besitz, sondern im Geben. Wer andere glücklich macht, wird glücklich.

Die höchste Form des Glücks ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit. Erasmus von Rotterdam